pioneer pr auf der „PostPrint": Neue Medien brauchen neue Produktionsmittel

Leipzig, 15. September 2011 - Die Branche der Medienproduktion beschränkt sich längst nicht mehr auf Printprodukte wie Zeitungen und Zeitschriften.

Die Palette der Möglichkeiten ist stark angewachsen - von 3D-Druck über Lasergravuren von Äpfeln bis hin zur Medienproduktion eigens für Tablet-Computer oder Smartphones ist die Reichweite von Dingen, die in der Medienproduktion heute gefordert werden. Nicht jeder Mittelständler kann das allerdings leisten und darum drehten sich auch einige Diskussionen auf der PostPrint, Leipzigs erster Messe für Medienproduktion, Druck und Post-Print-Verarbeitung. Die Fachwelt der Druck- und grafischen Industrie hatte sich in Leipzig versammelt und hörte auch denen zu, die nur am Rande mit der Branche zusammenarbeiten und eher deren Dienste in Anspruch nehmen - so wie die Leipziger Agentur pioneer pr.

Geschäftsführer Benedict Rehbein beleuchtete auf der Messe im Panel der Leipzig School of Media die Rolle einer Kommunikationsagentur in diesem Umfeld des produzierenden Mediengewerbes. „Man muss heutzutage nicht alles können - aber man sollte das meiste kennen" lautete sein Resümee in Bezug auf die vielen verschiedenen Ausprägungen, die Medien heute bereits genommen haben. Mittelständlern riet Rehbein, möglichst viele Kanäle intelligent zu verknüpfen und damit ein breiteres Portfolio zu schaffen: „Wer sich nur auf einige wenige Nischen beschränkt, verliert vielleicht in Zukunft die Haupteinnahmequelle. Innovation und Fokus auf mehrere Bereiche sind ein Muss."

Für die verarbeitende Industrie sind die schnellen Wechsel der Bedarfe und Innovationen problematisch, da sie mit hohen Investitionskosten einher gehen. Aus Sicht von Kommunikationsagenturen besteht laut Rehbein deshalb mehr und mehr ein Riskio für hochspezialisierte Unternehmen, sich zu verschätzen. „Spezialisierung kann auch in Zukunft funktionieren - man muss aber den richtigen Riecher haben und bereit sein, schnell den Kurs zu wechseln." Es biete sich deshalb an, stets die Entwicklungen zu verfolgen und rechtzeitig auch Kurskorrekturen vornehmen zu können. Diesen Grundsatz hätten einige Kollegen in der Medienproduktion viel zu lange ignoriert, bedauerte Rehbein. Die PostPrint 2011 dagegen ist ein Zeichen in Richtung neuer Innovationen und dürfte sich langfristig in Leipzig etablieren.

Weitere Informationen:
www.postprint-leipzig.de
http://www.leipzigschoolofmedia.de/